SOA

Bei einer service-orientierten Architektur (SOA) handelt es sich zunächst nur um eine abstrakte Software-Architektur, die die starren, monolithischen Softwaresysteme ablösen soll. Grundidee ist die Aufteilung komplexer Anwendungen in einzelne Services (oder zu deutsch: Dienste). Über ein Netzwerk werden diese Services angeboten, gesucht und genutzt. Die informationstechnische Umsetzung dieses Konzepts sind die sogenannten Web-Services. Die Interaktion der Web-Services untereinander erfolgt mit Hilfe von standardisierten, XML-basierten Protokollen unter Nutzung von üblichen Internet-Technologien. Jedem Web-Service ist eine eindeutige URI zugewiesen, so dass es möglich ist, über eine XML- und HTTP-Schnittstelle mit einem herkömmlichen Internetbrowser darauf zuzugreifen. Sinn und Zweck ist die Reduktion der Kosten und Komplexität bei Interaktionen zwischen web-basierten Softwarelösungen.